von: PHILIP ZIMMERMANN

Wie du MACHER für dein Team gewinnst.

 

Wichtig:

Lade dir zu allererst das Worksheet herunter, bevor du dir diese Episode von Leadership Insight ansiehst.

Damit kannst du dir Notizen machen und tiefer in das Thema einsteigen.

Hier geht es zum Worksheet

In dieser Episode stellen wir ein sehr wichtiges Prinzip vor, das gerade für Leiter am Anfang ihrer Karriere von großer Bedeutung ist. Weil sie oft nicht auf beschäftigte Leute zugehen.

Das ist jedoch ein Fehler, denn für dein Team brauchst du Leute, die schon etwas bewegen und tätig sind. Also scheue nicht davor zurück, gerade auch sehr beschäftigte Menschen zu fragen!

Speziell in Organisationen, die auf Ehrenamtliche angewiesen sind, solltest du Machertypen rekrutieren.

Ein klassischer Denkfehler von Leitern ist es, dass sie sich nicht trauen, viel beschäftigte Menschen zu fragen. Doch genau diese tragen am meisten zum Erfolg eines Projekts bei.

Sprich also keine Menschen an, die du „in den Krieg tragen musst“. Stell dir ein Team zusammen mit hoch motivierten Menschen. Und diese findest du eben besonders unter denen, die wir als Macher bezeichnen würden, also unter den viel Beschäftigten – denn sie bewegen schon etwas in der Welt.

Hüte dich jedoch vor Menschen mit Helfer-Syndrom, denn sie verzetteln sich zu sehr.

Konzentriere dich auf die Leute, die du wirklich in deinem Team sehen möchtest und lass nicht locker. Bei richtig guten Leuten musst du manchmal über Monate oder Jahre hinweg dran bleiben und beharrlich sein. Ein „Nein“ kann nämlich „ein Ja auf Zeit“ sein. Also, nicht loslassen, konstant am Ball bleiben und die Beweggründe des Einzelnen kennen lernen.

Wenn du von einem Menschen weißt, worüber er sich freut und worüber er weint, dann bist du nahe an ihm dran und kannst ihn für deine bzw. eine gemeinsame Sache begeistern. Denn Motivation allein durch Geld ist heute nicht mehr so leicht möglich in einer Zeit, in der sich viele nach Erfüllung auf einer viel tieferen Ebene sehnen.

„hire from within“ ist in diesem Zusammenhang ein guter Ansatz, wenn es um das Rekrutieren neuer Leute geht. Denn aus dem Kreis von Bekannten ist es in den meisten Fällen leichter, die passenden Teammitglieder zu finden. Der Grund dafür liegt u.a. darin, dass wir mehr über die Personen aus unserem näheren Umfeld wissen, als wir es jemals in einem Bewerbungsgespräch über einen Menschen herausfinden könnten. Die Zeit ist dafür oft zu knapp und wir bekommen so nur einen Ausschnitt dessen zu sehen, wer die Person wirklich ist, die sich auf einen Job bewirbt.

Deshalb unsere Empfehlung: geh in nahen Gewässern fischen!