von: PHILIP ZIMMERMANN

NICHT ALLES MUSS PERFEKT SEIN.

Es gibt ein Problem, das viele von uns haben.

Nicht alle. Aber viele.

Denjenigen, die es nicht haben, könnte ein bisschen von dem Problem nicht schaden.

Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Zurück zum Problem selbst.

Das Problem, von dem ich rede, ist, dass wir alles perfekt machen wollen.

Jeder von uns hat es schon einmal gehört: Wenn du was machst, dann mach es richtig.

Und das stimmt auch. ABER wir haben für „richtig“ „perfekt“ eingesetzt und das ist ein großer Fehler.

Wir müssen nicht alles perfekt machen.

Richtig ja, perfekt nein.

Perfektionismus steht vielen im Weg, weil im echten Leben nicht Perfektionismus belohnt wird, sondern die Tatsache, dass Dinge fertig werden.

Resultate werden belohnt, nicht Bemühungen.

Also, halt dich an eine ganz einfache Regel:

95% reichen!

Warum?

Ganz einfach: Weil die letzten 5% in den meisten Fällen genauso viel Zeit, Energie und Ressourcen in Anspruch nehmen wie die ersten 95%.

Und somit Input und Output in keiner Relation zueinander stehen.

Dazu kommt, dass eine Sache immer im Auge des Betrachters „perfekt“ oder „nicht perfekt“ ist. Oft sind die letzten 5%, in die du so viel Zeit investierst, einfach nur Geschmackssache.

Also: Mach’ Sachen gut. Richtig gut!

Aber nicht alles muss perfekt sein.